Als größtes Organ des Menschen ist die Haut mit am anfälligsten für Krankheitserreger und Störungen – Hautkrankheiten sind in einer hohen Variabilität bekannt; denn Ursachen können unfallbedingt, im Rahmen von genetischen Gründen oder auch durch Umwelteinflüsse beschrieben werden. Diese Erscheinungen müssen nicht notwendigerweise “ungesund” sein – das Erfordernis einer solchen Behandlung wird im Rahmen der “Unansehnlichkeit” – meist subjektiv – erkannt. Dennoch werden Symptome im Folgenden nicht streng nach Kategorien geordnet aufgezählt – eine Laserbehandlung kann angefragt werden bei Muttermalen, nicht mehr aktuellen Tätowierungen, Blutschwämmchen, kleineren Hauttumoren, erweiterten Adern, Pigmentflecken, Feuermale, Akne und ungeschickter Narbenbildung.
Alternativen zur L. waren bzw. sind: Muttermale können mit Skalpellen entfernt werden. Bei Pigment- oder Altersflecken kennt man die Behandlung mit “Chemical Peeling” (welches die oberste Hautschicht ablöst). Bei feinen oder erweiterten Äderchen wird zuweilen mit Verödungsinjektionen gearbeitet, bei eingesunkenen Narben wird Fett untergespritzt. Das Mindestalter für eine (Argon-, Rubin- bzw. Alexandrit-)Laserbehandlung ist für 16 Jahre angesetzt und erfolgt unter örtlicher Betäubung. In einem Zeitrahmen von 15 Minuten kann der Eingriff bis zur Vollkommenheit durchgeführt werden. Duschen ist nach der Operation unmittelbar wieder erlaubt, sportliche Betätigungen sind nach drei oder vier Tagen möglich.
Die L. ist eine Behandlung, die das gebündelte Licht einer einzigen Wellenlänge und mit sehr hoher Energiedichte freisetzt. Haarfeine Regionen können präzise “beschossen” werden und Energie in Wärme umsetzen. Laserlicht als solches (obgleich es hier eingesetzt wird) ist jedoch viel zu stark für eine medizinische Behandlung (“Kanonen auf Spatzen”). Obgleich bei erfahrenen Therapeuten bzw. Ärzten erfolgreiche Eingriffe vorgenommen werden, ergeben sich regelmäßig Rötungen, Hautreizungen sowie sogar leichteren Verbrennungen, die wiederum einen eigenständigen Behandlungsbedarf erst schaffen.
Thermage ist eine weitere Methode, die zum “Verjüngen” der Haut eingesetzt wird. Hochfrequente Radiowellen sind es hier, die vergleichbar zum Laser die Hautschichten erhitzt, die tiefer gelegen sind. Gewebeerschlaffung kann so geheilt werden – diese Behandlungsmethode übertrifft teilweise noch in der Anzahl die der Laserbehandlungen. Im Gegensatz zur Laserbehandlung wird hier keine Anästhesie gesetzt, der Patient erhält einen Wärmeimpuls, eine leichte Rötung für einige Stunden und in den weiteren Monaten werden die Grundsymptome sich zurückbilden – Thermage wird auch verwandt, um ein gespanntes Hautempfinden zu therapieren.
In vielen Fällen ist es zunächst Ziel der ärztlichen Beratung, gemeinsam mit dem Patienten Wege auszuschließen, die möglicherweise “von innen heraus” – nämlich durch hautfreundliche, Gewebe- und Zellen verstärkende Ernährung bestimmte Erscheinungen zurückbilden lassen. Die Laserbehandlung selbst war zunächst dazu gedacht, allein und ausschließlich Tumore, sich vermehrende Warzen sowie entstellende Narbenfehlbildungen aus Sport- und Unfallverletzungen zu behandeln. Bei als unästhetisch empfundenen Alterserscheinungen stehen gerade im Sinne der Homöopathie noch einige Sonderbehandlungen mit mineralhaltigen Stoffen zur Verfügung, die es vermeiden, dass gerade Patienten mit einem anfälligen Immunsystem kontraindiziert (“negativ”) gegenüber Laserbehandlungen in derselben Weise reagieren, in der sie auch auf größer angelegte Operationen reagieren würden. Auch ist es für die behandelnden Fachpersonen genauso schädlich wie für die Patienten selbst, sich mit ihrem Augenlicht dem ungeschützten Umfeld eines Laserstrahls auszusetzen. Denn auch, wenn sie für medizinische Zwecke angewandt werden, lässt sich eine sehr starke Lichtentwicklung weder ganz ausschließen noch strikt vermeiden. Was die Wärmebehandlung bei autoimmun erkrankten Patienten betrifft (der Thermage), so ist auch hier nur dann fortzufahren, nachdem eine gründliche Untersuchung erfolgte bzw. ausführlich beraten wurde.