Herzlich willkommen auf PlastischeChirurgie.net – Ihrem Internetportal für Schönheitsoperationen in Form von chirurgischen Eingriffen. Auf den folgenden Seiten möchten wir Sie informieren über die verschiedenen Möglichkeiten der plastischen Chirurgie sowie deren Behandlungsmethoden und Kosten.

Bei der Plastischen Chirurgie (Wortherkunft: platt-e-in (griechisch): Gestalten, formen, bilden) geht es um Operationen, die menschliche Organe oder die Körperfläche verändern. Welche Gründe kann dies haben?

(a) Ästhetische Gründe. Diese liegen vor, wenn weder ein ärztlicher Rat noch eine medizinische Notwendigkeit besteht, sondern der Betroffene das medizinische System wie eine wirtschaftliche Dienstleistung konsultiert, um die Ursache negativen, jedoch rein subjektiven Körperempfindens zu beheben.

(b) Gründe, die die Konsultation der “Rekonstruktiven Chirurgie” rechtfertigen: Infolge von Fehlbildungen, Tumor-Entfernungen oder anderen Verletzungen waren Körperfunktionen nicht vorhanden bzw. außer Kraft gesetzt und können nun durch entsprechende Eingriffe wieder hergestellt werden. Gewebeverschiebungen, Nervenverpflanzungen, Sehnenumlagerungen werden durch Maßnahmen dieser Art (bzw. durch Mikrochirurgie) durchgeführt.

(c) Gründe, die die Konsultation der Verbrennungschirurgie rechtfertigen: Nur Verletzungen durch Feuer werden durch spezielle Verbrennungsbehandlungszentren operativ in ihren Folgen rekonstruktiv geheilt bzw. ästhetisch verändert.

(d) Verletzungen, Erkrankungen und Fehlbildungen der Hand bzw. des Unterarms. Dies ist ein eigenes Spezialgebiet der Plastischen Chirurgie, welches fächerübergreifend die Unfallchirurgie sowie die Orthopädie als Fachkenntnisse voraussetzt. Auch wird hier die Mikrochirurgie angewandt, die, mit Lasertechnik und anderen Hilfsmitteln ausgestattet, bei flächenmäßig kleinen Eingriffen keinen üblichen Aufwand, wohl aber mehr Konzentration seitens des Chirurgen erfordert.

Es ist vor allem die Facharztkompetenz für (b) und (c), welche notwendig ist, um Aufgaben wie in (a) durchzuführen. Die Begriffe “Schönheitschirurgie” wie auch “Ästhetischer Chirurg” sind nicht im Sinne des ärztlichen Weiterbildungsrechts für Deutschland definiert (jeder Arzt, der sich so nennt, begibt sich somit in eine Art rechtsfreien Raum, in welchem er nur seinem Gewissen gegenüber verantwortlich ist, nicht jedoch gegenüber Regelungen des Ärzterechts bzw. anderer Rahmenbestimmungen. Die andere Seite ist hier: Nicht definierte Begriffe dieser Art werden bedenkenlos und ohne Rechtsfolgen in der Werbung angewendet). Was tatsächlich in Deutschland nun als fachärztlicher Kompetenztitel gilt, ist die so umfassend bestehende Bezeichnung “Plastische und Ästhetische Chirurgie” (entsprechend Schweiz u. Österreich: “Plastische, rekonstruktive und ästhetische Chirurgie). Hier ist einerseits von speziellen Fachkenntnissen im Sinne von (b) und (c) die Rede, anders jedoch auch davon, dass Ärzte in ihrem Studium freiwillig an Unterrichtsveranstaltungen teilnahmen, die Fertigkeiten für Gesichtsoperationen, Brustoperationen, Hautoperationen, Laserbehandlungen, Fettabsaugungen vermittelten.

Das Ergebnis, das ein Eingriff im Sinne der plastischen Chirurgie erzielt, bezeichnet man als “Plastik”. Jedoch Plastiken sind nicht allein hier Ziel von Operationen – so nennt man es etwa:

(1) Außenbandplastik, wenn ein Sprunggelenk behandelt wird: Die Sehne wird vom Außenknöchel aus neu positioniert oder

(2) Akromioplastik, die Arthrose im Schultergelenk behandelt. Weiterhin

(3) Wanderlappenplastik: Mikrochirurgisch wird Haut des Patienten von einer gesunden Körperstelle entnommen, um sie an eine schadhafte, beschädigte Stelle zu verpflanzen.

(4) Bei der Kreuzbandplastik nun wird das Kreuzband des Kniegelenks, welches gerissen ist, durch eine Plastik der entsprechenden Muskeln ersetzt (vierfach: Musculus semimembranosus; Musculus semitendinosus oder einfach: Ligamentum patellae).

Es besteht bei allen freiwilligen Operationen, denen sich Patienten im Bereich der plastischen Chirurgie unterziehen, jedoch das unbedingte Gebot, den Arzt quasi im Vorfeld auf seine Kompetenz im Zusammenhang mit dem Einzelfall zu überprüfen. Das persönliche Gespräch mit dem Arzt im Voraus, das Einholen von Informationen über Dritte bzw. die genaue Definition seiner Berufslaufbahn bzw. beruflichen Leistungen ist eine klare Notwendigkeit des Patienten.

1 Kommentar zu „Plastische Chirurgie“

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