Das Wichtigste in Kürze
- Jedes Haar wächst aus einem Haarfollikel.
- Haare durchlaufen Wachstums-, Übergangs- und Ruhephasen.
- Erblicher Haarausfall betrifft vor allem Scheitel und Stirn.
- Die Haare am Hinterkopf sind meist widerstandsfähig – deshalb sind sie Spenderhaar.
Aufbau
Das Haar wächst aus einer Einstülpung der Haut, dem Haarfollikel, der bis in die Lederhaut reicht. An der Haarwurzel teilen sich Zellen und bilden den Haarschaft. Haare wachsen meist in kleinen Gruppen von ein bis vier Haaren – den follikulären Einheiten, bei der Haartransplantation Grafts genannt.
Der Haarzyklus
- Wachstumsphase (Anagen): mehrere Jahre. In dieser Phase befindet sich der Großteil der Kopfhaare.
- Übergangsphase (Katagen): wenige Wochen, das Haar löst sich von der Wurzel.
- Ruhephase (Telogen): etwa drei Monate, danach fällt das Haar aus und ein neues wächst nach.
50 bis 100 Haare am Tag zu verlieren, gilt als normal.
Erblicher Haarausfall
Beim erblich bedingten Haarausfall reagieren die Haarfollikel an Stirn und Scheitel empfindlich auf ein Abbauprodukt des Testosterons. Die Haare werden immer feiner, bis sie ausbleiben. Die Follikel am Hinterkopf sind davon meist nicht betroffen – deshalb werden sie bei der Haartransplantation verpflanzt und wachsen am neuen Ort weiter.
Wichtig: Dieser Ratgeber dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Untersuchung oder Beratung. Ob und wie ein Eingriff für Sie infrage kommt, kann nur ein Arzt beurteilen.
Stand: 10/2026 · Medizinisch gegengelesen von Fachärzten aus dem CZ-Wellmed-Partnernetzwerk · Allgemeine Information, ersetzt keine ärztliche Beratung.
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