Was ist eine Fettabsaugung?
Über kleine Hautschnitte wird eine Flüssigkeit eingebracht, die das Fettgewebe lockert. Anschließend wird das Fett mit dünnen Kanülen abgesaugt. Es gibt verschiedene Techniken, etwa die wasserstrahl-, vibrations- oder ultraschallassistierte Absaugung.
Für wen ist der Eingriff geeignet?
Für Menschen mit stabilem, annähernd normalem Gewicht und guter Hautelastizität. Bei stark erschlaffter Haut ist häufig zusätzlich eine Straffung sinnvoll.
Ablauf
- 1Ärztliches Vorgespräch mit Untersuchung und Aufklärung
- 2Absaugung
- 3Anlegen der Kompressionswäsche, Kontrolle vor der Heimreise
Risiken
Möglich sind Blutergüsse, Schwellungen, Dellen oder Unebenheiten, Gefühlsstörungen, Infektionen und selten Thrombosen oder Embolien. Ihr Arzt klärt Sie vor dem Eingriff ausführlich auf. Mehr dazu im Ratgeber Risiken und Komplikationen.
Nachsorge
Kompressionswäsche wird meist vier bis sechs Wochen getragen. Das endgültige Ergebnis zeigt sich nach etwa drei bis sechs Monaten, wenn die Schwellung abgeklungen ist. Allgemeine Tipps finden Sie im Ratgeber Nachsorge.
Häufige Fragen
Können die Fettzellen nachwachsen?
Abgesaugte Fettzellen wachsen nicht nach. Bei einer Gewichtszunahme können sich die verbliebenen Zellen jedoch wieder vergrößern.
Ist eine Fettabsaugung eine Methode zum Abnehmen?
Nein. Sie formt Problemzonen. Für eine deutliche Gewichtsreduktion gibt es andere Wege.
Hinweis: Herausgeber dieses Ratgebers ist CZ-Wellmed, ein Vermittler ästhetischer Eingriffe, der selbst nicht behandelt. Operiert wird ausschließlich von Ärzten in Premium- bzw. Privatkliniken, die für die medizinische Behandlung verantwortlich sind.