Was ist eine Bauchdeckenstraffung?
Über einen Schnitt im Unterbauch, der später meist vom Slip verdeckt wird, wird die Haut gelöst, gestrafft und der Überschuss entfernt. Der Bauchnabel wird neu eingesetzt. Je nach Befund genügt auch eine kleinere Mini-Straffung.
Für wen ist der Eingriff geeignet?
Für Menschen mit stabilem Gewicht und abgeschlossener Familienplanung, bei denen Sport und Ernährung die Hautüberschüsse nicht beseitigen.
Ablauf
- 1Ärztliches Vorgespräch mit Untersuchung und Aufklärung
- 2Operation in Vollnarkose
- 3Stationärer Aufenthalt, Drainagen werden nach einigen Tagen entfernt
Risiken
Neben Blutungen und Infektionen sind Serome (Flüssigkeitsansammlungen), Wundheilungsstörungen, auffällige Narben, Gefühlsstörungen am Unterbauch und Thrombosen möglich. Ihr Arzt klärt Sie vor dem Eingriff ausführlich auf. Mehr dazu im Ratgeber Risiken und Komplikationen.
Nachsorge
Ein Kompressionsmieder wird meist sechs Wochen getragen. In den ersten Tagen wird leicht gebeugt gegangen, um die Naht zu entlasten. Schweres Heben und Sport sind etwa sechs bis acht Wochen tabu. Allgemeine Tipps finden Sie im Ratgeber Nachsorge.
Häufige Fragen
Kann eine Bauchdeckenstraffung mit einer Fettabsaugung kombiniert werden?
Häufig ja, etwa an den Flanken. Ob das im Einzelfall sinnvoll ist, entscheidet der Arzt.
Hinweis: Herausgeber dieses Ratgebers ist CZ-Wellmed, ein Vermittler ästhetischer Eingriffe, der selbst nicht behandelt. Operiert wird ausschließlich von Ärzten in Premium- bzw. Privatkliniken, die für die medizinische Behandlung verantwortlich sind.