Was ist eine Bruststraffung?
Überschüssige Haut wird entfernt, das Drüsengewebe neu geformt und die Brustwarze höher gesetzt. Je nach Ausgangsbefund verlaufen die Narben rund um den Warzenhof, zusätzlich senkrecht nach unten und eventuell in der Unterbrustfalte. Soll auch Volumen hinzukommen, kann die Straffung mit einem Implantat kombiniert werden.
Für wen ist der Eingriff geeignet?
Für Frauen, deren Brust deutlich abgesunken ist und deren Familienplanung möglichst abgeschlossen ist, da eine spätere Schwangerschaft das Ergebnis verändern kann. Das Gewicht sollte stabil sein.
Ablauf
- 1Ärztliches Vorgespräch mit Untersuchung und Aufklärung
- 2Operation in Vollnarkose
- 3Stationärer Aufenthalt und Kontrolle vor der Heimreise
Risiken
Neben allgemeinen OP-Risiken wie Blutungen und Infektionen sind Wundheilungsstörungen, sichtbare Narben, Asymmetrien und Gefühlsveränderungen an der Brustwarze möglich. Ihr Arzt klärt Sie vor dem Eingriff ausführlich auf. Mehr dazu im Ratgeber Risiken und Komplikationen.
Nachsorge
Ein Stütz-BH wird meist sechs Wochen getragen. Die Narben brauchen etwa ein Jahr, bis sie verblassen. Sport ist nach Rücksprache mit dem Arzt in der Regel nach sechs Wochen wieder möglich. Allgemeine Tipps finden Sie im Ratgeber Nachsorge.
Häufige Fragen
Hält das Ergebnis dauerhaft?
Die Straffung ist langfristig, das Gewebe altert jedoch weiter. Schwangerschaften und starke Gewichtsschwankungen können das Ergebnis verändern.
Hinweis: Herausgeber dieses Ratgebers ist CZ-Wellmed, ein Vermittler ästhetischer Eingriffe, der selbst nicht behandelt. Operiert wird ausschließlich von Ärzten in Premium- bzw. Privatkliniken, die für die medizinische Behandlung verantwortlich sind.