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Vorbereitung · 5 Min. Lesezeit

Narkose und Betäubung verständlich erklärt

Vollnarkose, Dämmerschlaf, örtliche Betäubung – was passt wann?

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Art der Betäubung hängt vom Eingriff und Ihrer Gesundheit ab.
  • Die Narkose wird von Fachpersonal durchgeführt und überwacht.
  • Halten Sie sich genau an die Nüchternheitsregeln.
  • Nach einer Vollnarkose dürfen Sie 24 Stunden nicht Auto fahren.

Die drei Formen

  • Vollnarkose: Sie schlafen tief und spüren nichts. Üblich bei größeren Eingriffen an Brust, Bauch oder bei Nasenkorrekturen.
  • Dämmerschlaf (Sedierung): Sie sind schläfrig und entspannt, atmen selbst. Häufig in Kombination mit örtlicher Betäubung.
  • Örtliche Betäubung: Nur der zu behandelnde Bereich wird betäubt. Üblich etwa bei Oberlidstraffungen oder Haartransplantationen.

Das Narkosegespräch

Vor einer Vollnarkose oder Sedierung findet ein Gespräch mit dem Narkosearzt statt. Geben Sie dort alle Vorerkrankungen, Medikamente, Allergien und frühere Narkosen an – auch Probleme in der Familie mit Narkosen.

Nüchtern bleiben

Damit kein Mageninhalt in die Lunge gelangt, müssen Sie vor einer Narkose nüchtern sein. Wie lange vorher Sie nichts essen und trinken dürfen, legt die Klinik fest – halten Sie sich genau daran, auch wenn es schwerfällt.

Nach dem Aufwachen

Müdigkeit, leichte Übelkeit, Halsschmerzen oder Frösteln sind nach einer Vollnarkose häufig und gehen meist schnell vorbei. Sie werden in der Klinik überwacht, bis Sie stabil sind.

Nach einer Vollnarkose oder Sedierung dürfen Sie mindestens 24 Stunden kein Fahrzeug führen und keine wichtigen Entscheidungen treffen.

Wichtig: Dieser Ratgeber dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Untersuchung oder Beratung. Ob und wie ein Eingriff für Sie infrage kommt, kann nur ein Arzt beurteilen.

Stand: 10/2026 · Medizinisch gegengelesen von Fachärzten aus dem CZ-Wellmed-Partnernetzwerk · Allgemeine Information, ersetzt keine ärztliche Beratung.

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