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Vorbereitung · 4 Min. Lesezeit

Rauchstopp vor und nach der OP

Warum Nikotin der Wundheilung schadet und wie der Verzicht gelingt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Nikotin verengt die Blutgefäße und verschlechtert die Durchblutung.
  • Rauchen erhöht das Risiko für Wundheilungsstörungen deutlich.
  • Auch E-Zigaretten und Nikotinpflaster enthalten Nikotin.
  • Ideal sind einige Wochen Pause vor und nach der OP.

Warum Rauchen so schadet

Nikotin verengt kleine Blutgefäße, Kohlenmonoxid verdrängt Sauerstoff im Blut. Das Gewebe wird schlechter versorgt. Besonders bei Straffungen, bei denen Haut großflächig gelöst wird, steigt das Risiko, dass Wundränder schlecht heilen oder absterben.

Wie lange verzichten?

Ärzte empfehlen meist einen Rauchstopp mehrere Wochen vor und nach dem Eingriff. Manche Kliniken operieren Raucher bei bestimmten Eingriffen nicht. Fragen Sie nach der Vorgabe Ihrer Klinik.

So gelingt der Verzicht

  • festes Datum wählen
  • Umfeld informieren
  • Auslöser meiden, etwa Kaffee und Rauchpausen
  • Hausärztin um Unterstützung bitten
  • Bewegung als Ersatzhandlung

Tipp: Auch Nikotinersatz enthält Nikotin. Sprechen Sie ab, ob und wann er erlaubt ist.

Wichtig: Dieser Ratgeber dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Untersuchung oder Beratung. Ob und wie ein Eingriff für Sie infrage kommt, kann nur ein Arzt beurteilen.

Stand: 10/2026 · Medizinisch gegengelesen von Fachärzten aus dem CZ-Wellmed-Partnernetzwerk · Allgemeine Information, ersetzt keine ärztliche Beratung.

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